Ausbildung im Feuer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Denner   
Samstag, den 28. November 2009 um 11:13 Uhr
Flash-Over-Training im Brandbekämpfung-Feuerwehr-Übungshaus - Feuerwehr Halle-DiemitzMD|BKS|21.11.09 Am 21. November mussten einige Kameraden unserer Wehr früh aufstehen, denn der, in der Vorwoche erlernte, theoretische Teil sollte diesen Samstag im Brandübungshaus an der Feuerwehrschule Heyrothsberge in die Praxis umgesetzt werden. Darum trafen sich die Kameraden schon um 05:30 Uhr an unserem Gerätehaus, da die Ausbildung um 08:00 Uhr in Feuerwehrschule beginnen sollte.

An der Feuerwehrschule angekommen, wurde sich erst einmal für die bevorstehende Ausbildung gestärkt. Gegen 08:00 Uhr wurde dann durch die Trainer, Sascha Heier und Philipp Weßling der Berufsfeuerwehr Halle, in einem Schulungsraum eine kleine theoretische Einweisung gegeben. Danach ging es auch schon in die praktische Ausbildung über. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr demonstrierten die Einsatzmöglichkeiten von Bandschlinge und Rettungstuch.

Im Anschluss folgten die für diesen Tag geplanten vier Übungseinheiten. Besonderes Augenmerk wurde auf die Taktik und die Vorgehensweise im Innenangriff gelegt, aber auch der Aufbau und das Verhalten vor dem Brandhaus wurde nicht außer acht gelassen. Nach der dritten Übung ging es in die Mittagspause, um dann gestärkt gemeinsam die letzte Übung zu absolvieren.

Als auch die vierte Übung endete, konnte sich jeder Kamerad bei der Brandbekämpfung eines simulierten Flash Over behaupten. Danach begannen alle Kameraden mit dem Rückbau. Anschließend führten die Trainer eine Gesamtauswertung durch. Dabei wurden einige Fehler sowie Verbesserungsvorschläge angesprochen und ausgewertet. Zum Abschluss gab es die Lehrgangsbestätigungen und die Heimreise wurde angetreten.

Daheim angekommen wurde unsere Wehr gemeinsam mit der FF-Reideburg und der FF-Tornau zu einem vermutlichen Wohnungsbrand in die Zapfenstraße alarmiert. Dieser konnte aber beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nicht bestätigt werden. Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass es sich um eine "böswillige Alarmierung" handelte, d.h. eine gelangweilte Person hatte nichts besseres zu tun, als die Feuerwehr zu einem Einsatz zu rufen, den es nicht gibt. Durch solche Anrufe werden wirklich hilfsbedürftige Einsätze behindert, denn oft zählt jede Sekunde.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 21:19 Uhr
 
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