Erster Platz für Mischmannschaft - 25.04.09 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Schiedewitz   
Dienstag, den 12. Mai 2009 um 09:43 Uhr

Theoriequiz - Jugendfeuerwehr Halle-DiemitzBei bestem Sonnenscheinwetter trafen sich die Jugendfeuerwehren der Stadt Halle am 25. April, um beim 17. Orientierungslauf ihr Können zu beweisen. In diesem Jahr fand der Wettstreit in Reideburg statt. Die Strecke, welche die Kameraden der FF Reideburg ausgearbeitet hatten, ging über ca. 7 Kilometer. Zwischen 07:30 Uhr und 08:30 Uhr trafen alle Mannschaften sowie die Stationsbetreuer am Reideburger Gerätehaus ein.

Nachdem sich alle Mannschaften angemeldet hatten, wurden die Stationen aufgebaut. Gegen 9 Uhr eröffnete die Stadtjugendfeuerwehrwartin, Karin Fuß, die Veranstaltung und wünschte allen Mannschaften bestes Gelingen. Anschlißend übermittelte der neue stellvertretende Amtsleiter, Brandrat Andre Halko, den Jugendlichen ein paar Grußworte. Er nutzte seine Rede, um sich kurz den Jugendgruppen vorzustellen.

Gegen 9.15 Uhr starteten die ersten beiden Mannschaften. Im 10 Minuten Takt folgten die weiteren Mannschaften.

Da am Wettkampftag leider nur drei unserer Jugendkameraden Zeit hatten, verbündeteten wir uns mit den ebenfalls nur vier Jungen der JF Reideburg. Zusammen machten wir uns, in der Altersklasse 2, auf den Weg zur ersten Station, Grundübung Löschangriff, der FF Nietleben. Die frisch zusammengewürfelte Mischmannschaft hatte zwar anfängliche Probleme bei der Umsetzung, jedoch lief mit der Zeit alles besser. So klappte die zweite Station, Knoten und Geräte ertasten, der FF Kanena schon besser. Unser Florian musste 5 Knoten absolvieren und im Nachhinein auch Anwendungsbeispiele für jeden Knoten nennen. Während dessen ertastete sich Mathias von Reideburg durch diverse Geräte und Amaturen. Beide erbrachten eine gute Leistung.

Nach einem längeren Fußmarsch kamen wir dann bei der Ammendorfer Station an. Hier musste eine Plane mit Wasser befüllt und druch einen Hindernisparcour transportiert werden. Die Schwierigkeit bestand darin so schnell wie möglich die Hindernisse zu überwinden, so wenig Wasser wie möglich zu verschütten und jeder der vier Träger musste mindestens eine Hand an der Plane haben. Das Ergebnis war eine super Zeit und keinen Tropfen Wasser unterwegs vergossen zu haben.

Einige 100 Meter weiter wartete der Lettiner Denis Kaltenbach mit einem Feuerwehr-Wissens-Quiz auf die Mannschaften. Das Ergebnis war zufriedenstellend, jedoch konnte man hier mal die Notwendigkeit des Theorieunterrichtes bemerken.

Nach der Theorie wurde es aber auch gleich wieder praktisch. Bei Station 5, der FF Nietleben, ging es sportlich zu. Unser Kevin sprang so schnell wie möglich Seil, um in einer Minute viele Sprünge zu schaffen. Der Basti aus Reideburg stämmte danach in einer Minute 78 Liegestütze in einer Minute. Beachtlich. Sehr gute Leistungen der beiden.

Die Halle-Neustädter hatten sich mit Ihrer Station 6 etwas ganz besonders originelles ausgedacht. Mit der Frage wieviel Wasser denn wohl in eine Badekappe passt, schätzten die Jungs mit 140 Liter zu weit drunter. Der Schnitt lag bei ca. 180 Liter. Jetzt ging es an die Umsetzung. Badekappe spannen und Liter für Liter in die Badekappe kippen. Die Kappe nahm enorme Ausmaße an. Die 200 Liter Marke war geknackt und es war noch nicht Schluß. Erst bei ca. 270 Liter Wasser platzte die Kopfbedeckung. Wahnsinn. Bestes Ergebnis aller Mannschaften.

An Station 7 der Kameraden aus Büschdorf waren schnelle ruhige Hände wichtig. Aufgabe hier war es mit mehreren Plastebechern möglichst viel Wasser aus einer Schuttmulde in einen Füllschlauch zu kippen, dazu hatten die Jugendlichen 3 Minuten Zeit. Nach Ablauf der Zeit  galt es den Schlauch in einen Eimer zu entleeren. Der erreichte Füllstand in dem Eimer wurde gewertet.

Das Wetter war zwar sonnig, aber dennoch drückte die Sonne mittlerweile ganz schön. Aber jetzt kamen ja nur noch 2 Stationen. Die vorletzte Stop der FF Halle-Neustadt beinhaltete B-Schläuche zwischen 2 Zielen auszurollen. Doch zunächst erhielt jede Mannschaft die Möglichkeit sich 3 Zusatzpunkte zu sichern. Dafür mussten die Innendurchmesser von A-, B- und C- Druckschläuchen genannt werden. Die richtigen Lösungen sind: A - 110 mm, B - 75 mm, C - 42 oder 52 mm.
Im Anschluss mussten 3 Starter jeweils einen B-Druckschlauch ordnungsgemäß ausrollen und anschließend wieder aufrollen. Erschwerend kam hinzu, dass der Schlauch möglichst gerade ausgerollt werden musste, um zwischen die Markierungen zu treffen. Leider gab es hier ein unerwartetes Defizit und nur ein Schlauch fand das Ziel.

Nach dieser etwas mageren Leistung ging es mit neuer Zuversicht zur letzten Station unserer eigenen Wehr. Dort wartete Marcus Bohne mit Kübelspritze und einer Zieleinrichtung auf uns. Die aufgabe war es die Zieleinrichtung so schnell wie möglich zu befüllen. Bei der letzten Aufgabe gaben alle noch mal richtig Gas und erreichten ein gutes Ergebnis.

Zu guter letzt marschierten wir weiter zum Ziel, dem Reideburger Feuerwehrhaus. Hier warteten schon leckere Nudeln mit Feuerwehrsoße auf alle. Nach dem Erholungspäuschen wurde Siegerehrung durchgeführt. Als dann die Mannschaft Diemitz/Reideburg für den ersten Platz vorgerufen wurde, war die Freude riesengroß.

Auch die JF Kanena, mit der wir schon öfter zusammen Wettkämpfe bestritten haben erreichte in der Altersklasse 1 den ersten Platz.

An dieser stelle nochmal einen Dank an die Kameraden aus Reideburg für die gegenseitige Unterstützung und die diesjährige Durchführung des Orientierungslaufes.

 

Platzierungen

Platz  AK I
(10 bis 14 Jahre)
 AK II
(14 bis 18 Jahre)
1.   Kanena  Diemitz/Reideburg
2.   Neustadt  Lettin
3.   Nietleben  Büschdorf
4.   Büschdorf II  Ammendorf
5.   Dölau  
6.   Passendorf  
7.   Büschdorf I  
8.   Lettin  

 

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Juni 2011 um 19:38 Uhr
 
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